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kursbuch Xpress

Als Indesign noch ein Embryo war, pflegten erwachsene GestalterInnen mit dem Layoutprogramm Quark XPress zu arbeiten. Es war exakt, behäbig und total verlässlich. Ohne jegliche Ausbildung schrieb ich hierfür ein Anleitungsbuch ZUM KURSBUCH, das die tägliche Nutzung eher mit dem Klavierspiel als mit einem Computer verband.

 

licht für die auster

Auf den Treppen vor dem Haus der Kulturen der Welt sollte im Zuge der »Typo Berlin« eine Installation errichtet werden. Mit meiner Schwester Barbara besprühten wir über 50 Halbschalen  ZUR TYPO mit Minuskeln in Spiekermanns Meta.

verfaxt

So jung und grenzenlos waren wir. So typografieabhängig. Ganz cool per Fax  ZUM THERMOPAPIER  sandte das typografische Magistrat (Pötschke, Paulus, Mersdovnig und 2x Dechant) ein Alphabet an alle KollegInnen, bis wir wegen nächtlicher Ruhestörung anonyme Hassfaxe retour bekamen!

HEUTE VOR 5 JAHREN

Anhand des Archivs meiner Honorarnoten eruiert: 

selten

Wenn der eigentliche Arbeitsfokus auf Typografie liegt, ist ein Auftrag aus dem Gebiet der Objektgestaltung eher rar. Umso vehementer haben wir uns darauf eingelassen. Der Gewinner des Vienna TV Awards  ZUR GLASTROPHY erhielt einen gläsernen Überreichpreis, in dem sich die drei Screenfarben RGB als getrennte Flüssigkeiten umspülten. Die Gewinnerin des Tanzfilmfestivals  ZUR METALLTROPHY hingegen bekam eine hüftschwingende Kettenhemd-Trophäe.

 

Schriftlehre

Ein Dutzend Jahre lang unterrichtete ich über 300 angehende GestalterInnen aus der Werbeakademie Wien  ZUM UNTERRICHT in den Fächern Typografie und Ethik. Als ich nach einigen Jahre die Leitung der Abteilung Grafikdesign übernahm, luden wir uns einmal die Woche die spannendsten Gäste aus der Branche zum Frühstück ins Klassenzimmer. Absolut-Lieblingsfach!